Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Freiburg**                             
Ziel dieses Forschungsprojektes war es, ein Laborgebäude zu entwickeln, das den Primärenergieverbrauch im Vergleich zu konventionellen Laborgebäuden um bis zu 70% senkt.
Die energetischen Entwurfsprinzipien integrieren Gebäudezonierung, Material und Konstruktion und wurden mit Hilfe kybernetischer Optimierungsstrategien und Simulationsprogrammen entwickelt.
Die Zonierung der Gebäudestruktur erfolgt in verschiedenen Schichtungen: Laboratorien auf der Nordseite mit außen liegenden Versorgungsschächten, eine zentrale Verteilerzone mit Treppen und Aufzügen und die offene Kommunikations- und Bürozone mit drei Energiegärten im Süden.
Die Südfassade ist als Luftkollektor ausgebildet. Die hinter der Glashaut liegenden massiven Holzwände erzeugen zusammen mit den begrünten Energiegärten ein optisch ökologisches Bild.

Die Erwärmung und Kühlung des Gebäudes geschieht über einen thermischen Luftkreislauf mit solaren Energiegewinnen und Wärmerückgewinnung sowie einer Aktivierung der massiven Bauteile (Betondecken) durch Erdwärme und -kühle. Ergänzt werden diese Systeme durch drei in das Gebäudevolumen integrierte Energiegärten, die mit der Bepflanzung, Belüftung und Belichtung das Mikroklima im Haus verbessern.

Adresse: Breisacher Straße 115b, 79110 Freiburg

Bauherr: Land Baden-Württemberg / Universitätsbauamt Freiburg

Wettbewerb: 1. Preis

Planungs- und Bauzeit: 2001-2006

NF: 2.188 qm

Fotos: Ruedi Walti; Guido Kirsch

Förderung Badenova Innovationsfonds 200.000 EUR


** Architektengemeinschaft Pfeifer, Roser, Kuhn, Freiburg